Nichts Ganzes, aber Halbes

Ursprünglich wollte ich heute ausführlicher auf das Testspiel von Rot-Weiss Essen bei der Spielvereinigung Schonnebeck eingehen. Mach ich auch, nur kürzer, als gedacht.

Um es positiv klingen zu lassen: RWE reichten 45 Minuten, den Oberligisten in die Knie zu zwingen.

Im Nachhinein muss man froh sein, dass sich niemand der Akteure verletzt hat. Der Kunstrasen war zwar dank tollem Engagement der „Schwalben“ vom Schnee geräumt worden, durch einen Mix aus Regen und Schnee allerdings stellenweise arschglatt und saugefährlich. Es fehlte ein Schild „VORSICHT – RUTSCHGEFAHR!“

Neugierig waren die Zuschauer vor allen Dingen auf die Neuerwerbungen, Noah Korczwoski von der SG Wattenscheid und auf Stürmer Max Wegner vom SV Meppen. Wer will nach 45 Minuten, wie heißt es so schön, seriös ein Urteil fällen, ob sie der Mannschaft weiterhelfen bzw. diese verstärken? Ich sowieso nicht.

Max Wegner erzielte das erste von zwei Toren. Einstand gelungen, Aufgabe erfüllt! Es scheint, als ob er keine lange Eingewöhnungsphase benötigt. Defensivmann Noah Korczwoski (den Namen muss man erstmal unfallfrei schreiben) spielte unauffällig. Keine Schnitzer, keine Showeinlagen. Doch wer in Wattenscheid Stammspieler war, kann es auch bei Rot-Weiss Essen werden. Keine Sorge, falls die Hintermannschaft ins Schwimmen gerät, „Arche“ Noah bringt Sicherheit!

Das 2:0 erzielte Scepanik aus kurzer Distanz, auch wenn ein sehr netter Experte neben mir sitzend, den Treffer einem Neuzugang gutschreiben wollte. 😊

Schonnebeck kam erst nach circa 20 Minuten besser ins Spiel. Gute Ansätze, jedoch wenig Torgefahr. 

Mehr gibt es von meiner Seite aus zu diesem Mat(s)ch nicht zu schreiben, wohl aber meinem, unserem Verein, nachträglich zum 112. Geburtstag zu gratulieren. Nach Feiern war mir nicht zumute. Das Alter hat Spuren hinterlassen. RWE hinkt dem Erfolg hinterher. Vergeblich. Anschluss verpasst.

Doch deshalb seine „Liebe“ im Stich lassen? Nein, das ist keine Option, für mich jedenfalls nicht.  Neben dem sportlichen Erfolg, wünsche ich mir eine „hassfreie Zone“, rund um die Hafenstraße!

Kalle geht voran!

Entspanntes Wochenende!

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