Hackerangriff aus Uerdingen?

Wenige Tage vor dem brisanten Niederrheinpokalduell zwischen dem Viertligisten Rot-Weiss Essen und dem klassenhöheren KFC Uerdingen, steht ein ungeheurer Verdacht im Raum:

Russische Hacker versuchten Taktikvorgaben von Titz zu erbeuten

RWE Vereinsboss Marcus Uhlig will sich derzeit dazu nicht öffentlich äußern, versicherte in einem Telefonat allerdings, die Vorwürfe umfassend zu prüfen und ggfs. juristische Schritte einzuleiten.

Aufsichtsratsvorsitzender André Helf erbost: „Sollte sich der schlimme Verdacht bestätigen, werden wir umgehend Anklage erheben, damit den ….ich sag bewusst, K R I M I N E L L E N, die volle Härte unseres Rechtsstaates zu spüren bekommen“.

Aufgeflogen ist die Sache während der Partie der Rot-Weissen in Oberhausen.

Auf der Tribüne sitzend, funkte Co-Trainer Lars Fleischer seine Auffälligkeiten zur Essener Trainerbank.

„Die Tonverbindung war ungewöhnlich schlecht, um es deutlicher zu sagen, unter aller Sau war sie. Meine Durchsagen kamen, wenn überhaupt, nur lückenhaft an. In der Halbzeitpause spielte mir Assi André Kilian mein Gestammel vor. Erschreckend. Jetzt war mir klar, weshalb Christian nicht vorher reagierte und keine taktischen Veränderungen vornahm.“

Nach Encodierung und Nachbearbeitung der Tonspuren, legte man dem Cheftrainer die wichtigsten Informationen stichwortartig vor, so dass praktisch mit dem Wiederanpfiff doch noch entsprechende Maßnahmen erfolgen konnten.

Besser wurde die Verbindung zunächst nicht. Erst als sich der Nebenmann des eingefleischten Vegetarier Lars Fleischer von seinem Sitzplatz entfernte, stand die Leitung in gewohnt hervorragender Qualität.

Fleischer: „Ich bin mir sicher, dass es sich bei dem mysteriösen Sitznachbarn um den Präsidenten vom KFC Uerdingen, Herrn Porno…äh, …. Pommo …. äh,…. Ponomarev handelte“.

Der Beschuldigte will sich zu den Vorwürfen öffentlich nicht äußern, lässt über seine Anwälte allerdings verkünden, seinerseits gegen jede einzelne verleumderische Beschuldigung nicht nur juristisch vorzugehen. „Wir werden eine einstweilige Unterlassungsverfügung erwirken“, so Rechtsbeistand Knüppel-Fallenbäck.

Dem ehemaligen Sicherheitsbeauftragten der Uralten, Sir Manni, wurde ein Foto zugespielt, das den „Täter“ entlarven soll.

Wer kennt diesen Mann? Handelt es sich tatsächlich um die von Lars Fleischer beschuldigte Person?

 

Hinweise, die zur Sicherung von Beweisen und zur Verurteilung des Täters führen, bitte per Brief an die Unkaputt-Bar oder an jede Polizeidienststelle senden.  Zur Belohnung ist eine „Pokal-Runde-Weiter“ ausgelobt worden.

 

 

Happo

Auf einen Psyhopathen mehr oder weniger, kommt es nicht an.