Erfolgreiches Homberger Schießen

Wer ein Meisterschaftsspiel mit 4:1 gewinnt, keines seiner Heimspiele verliert, kann, nein, muss eine verdammt starke Truppe zusammen haben.

Nur in zwei Spielen nicht das Optimum herausgeholt. Das ist schon eine Hausnummer. Da gibt es nichts zu meckern.

Warum nur konnten sie gegen Wiedenbrück und auch gegen BVB-Zwei nicht auch noch siegen? Eine irrsinnige Frage. Schon daran zu denken, sie zu stellen, dafür sollte ich mich schämen.

Hausaufgaben zu erledigen, ist nicht unbedingt das Reizvollste. RWE hat diese Pflichtaufgabe erfüllt. Wieder einmal. Es war kein Spektakel, was die Neidhart-Schützlinge auf dem grünen Rasen im Stadion Essen abgezogen haben.

Meist hat der Gegner auch noch ein Wörtchen mitzureden, wie das Spiel sich entwickelt.

Homberg, technisch sicherlich unterlegen, bewies Kampfgeist und sportlichen Ehrgeiz. Da gab´s schon mal was auf die Stäbe. Wer austeilen kann, muss auch einstecken. Die Roten können sich schon wehren. So gehen Rücktritte!

Aus dem Tritt brachte es die Heim-Elf keinesfalls. Selbst nach dem verletzungsbedingten Ausfall vom wiedergenesenen Alex Hahn, (Gute Besserung!) diktierten die Gastgeber das Geschehen., ohne den VFB ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Ein Spitzenteam wartet geduldig auf seine Chance (n).

Ich versuch mal annähernd so effektiv zu arbeiten, wie unsere Mannschaft.
Die bewegten Videoaufnahmen stammen aus der Überwachungskamera von Arnd K.F., auch als „immerwiederrwe“ unterwegs und in Gästekurven gefürchtet.

1:0 Kefkir
2:0 Grote
3:0 Grote
4:0 Marco Kehl-Gomez

Der Gegentreffer konnte filmisch nicht eingefangen werden. Es ist aber Fakt, dass RWE sich das Tor eingefangen hat.

Für Diskussionsstoff sorgten erneut einige Schiedsrichterentscheidungen. Weniger bei mir, mehr bei Schäffkautsch Christian „The Rock“ Neidhart.
Doch auch von Seiten der Homberger war man nicht unbedingt mit der Pfeiferei einverstanden.

Ich zitiere aus dem Spielbericht von der Homepage der Duisburger:

„Nach dem Seitenwechsel des leider häufig schwer nachvollziehbar pfeifenden Schiedsrichters Martin Tietze…“.

Es ist halt oft eine Sache der Perspektive. Egal, wer letztendlich näher an der Wahrheit ist, am Ergebnis und weiteren drei Punkten auf der Habenseite für RWE ändert das nichts mehr.

Bester Mann auf dem Platz – nicht zum ersten Mal – Dennis Grote. Und Elfmeter kann er auch.

Nerven zeigte er keine.

Der BVB-Unterbau etwa? Die nächsten Begegnungen werden es zeigen. Für die leid geplagten Schalker war es übrigens ein ungewöhnlich erfolgreiches Wochenende. Beide Seniorenmannschaften blieben ungeschlagen. Jaja, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das 3:3 tat auf jedem Fall dem Sport gut.  

Allen eine entspannte Woche.

Geschrieben von Happo

Auf einen Psyhopathen mehr oder weniger, kommt es nicht an.

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