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Jahresrückblick 2020

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Rot-Weiss Essen wirft einen Blick auf das Jahr 2020
Bis zum 31. Dezember wirft Rot-Weiss Essen nun täglich einen Blick zurück auf das Jahr 2020
und ich versuche Euch hier auf dem Laufenden zu halten...

Hinter Rot-Weiss Essen liegt ein bewegtes Jahr 2020. Die Corona-Pandemie sorgte für einen frühzeitigen Saisonabbruch des letzten Fußballjahres, seit nun mehr als drei Monaten läuft der aktuelle Saison-Turnus. Gemeinsam mit seinen Fans wirft RWE einen Blick auf das ablaufende Jahr.

Quelle: http://www.rot-weiss-essen.de 

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Januar: Erfolgreicher Auftakt ins Pflichtspieljahr
Das Jahr begann für RWE mit einem Titelgewinn: Sieg für die Legendenelf bei den Traditionsmasters dank einem grandios aufgelegten Erwin Koen. Für die auf dem dritten Tabellenplatz überwinternde erste Mannschaft sollte der Januar mit pflichtspielfreier Zeit beginnen. Sportlich ungenutzt sollte die Winterpause dennoch nicht bleiben, für sieben Tage bezogen die Profis um Kapitän Marco Kehl-Gomez ein Trainingslager in der Region Cádiz, Spanien. Begleitet von 200 mitgereisten Fans, traf RWE in der Winter-warmen Ferne auf Drittligist Würzburger Kickers (2:4) sowie Zweitligist Karlsruher SC (2:0).
Auf Testspiel-Erfolge folgte schließlich im Januar auch der erfolgreiche Auftakt ins Pflichtspieljahr: Amara Condé besiegelte mit seinem Treffer unter Flutlicht den 1:0-Sieg gegen die 1. FC Köln-U23.
Auch die Personalplanung für die anstehenden Fußballmonate trieben die Verantwortlichen an der Hafenstraße voran: Zur Vertragsverlängerung mit Daniel Heber kamen die Verpflichtung von Jonas Hildebrandt (Hansa Rostock) und José-Junior Matuwila (1. FC Kaiserslautern, mittlerweile CA Petróleos Luanda [Angola]).

Februar: Dämpfer zum Monatsbeginn
Nervenaufreibender hätte der 113. Vereinsgeburtstag dann wohl nicht sein können. Mit einer 0:2-Niederlage gegen Tabellenführer SV Rödinghausen und dem heutigen Rot-Weissen Simon Engelmann, folgte die kalte Dusche auf den Jahresstart unter Palmen.

Gute Nachrichten brachte der Februar dennoch mit sich: Nach nur einem Monat Bestand der Lebenslangen Mitgliedschaft, registrierte der Verein von der Hafenstraße bereits neun Mitglieder mit Bündnis bis ans Lebensende – und das schien kräftig Glück zu bringen: Es folgte der 1:0-Derbysieg gegen den direkten Konkurrenten RWO sowie ein 3:1 unter strömendem Regen über den SV Lippstadt.

Was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keiner ahnen sollte: Das Duell gegen die Ostwestfalen war vorerst das letzte Spiel mit mehr als 5.000 Zuschauern an der Hafenstraße und das letzte rot-weisse Heimspiel der Saison 2019/2020.

März: „Die Solidarität der RWE-Familie“
Fremd war das Wort „Corona-Virus“ im dritten Jahresmonat nicht mehr, umso relevanter sollte es aber für den Fußball-Kosmos werden: Saisonpause mitten im März, der stationäre Fanshop geschlossen, Geschäftsstellen-Mitarbeiter im Homeoffice. Die Einschränkungen durch die neuartige Krankheit waren fortan deutlich an der Hafenstraße zu spüren. „Hinzu kommen natürlich die wirtschaftlichen Auswirkungen, die wir aktuell in dieser sehr dynamischen Lage für alle möglichen Szenarien durchrechnen müssen“, so RWE-Vorstand Marcus Uhlig im März und weiter: „Wir benötigen die Solidarität der RWE-Familie“.

April: Die Tribünen virtuell gefüllt
Und eben diese Solidarität bewiesen die Essener fortan Tag für Tag. Zwar rollte der Ball nicht und die Tribünen an der Hafenstraße blieben somit leer, beim Virtuellen Heimspiel sicherten sich Rot-Weisse jedoch virtuelle Tickets, Bier und Bratwurst. Später im April entschieden die Verantwortlichen, alle Menschen von der Aktion profitieren zu lassen, die tagtäglich im harten Kampf gegen die Pandemie ihr Bestes geben: Die Helden-Tickets waren geboren. Ein Solidartopf, in den Rot-Weisse Ticketgutscheine zu Gunsten eben jener Corona-Helden einkaufen konnten.

In der negativ geprägten Zeit, erreichten RWE jedoch auch positive Nachrichten: Die Mannschaft konnte gegen Mitte des Monats wieder ins Kleingruppen-Training einsteigen – zumindest ein kleiner Fortschritt. Zudem erhielt Rot-Weiss Essen die Mitteilung, eine Zulassung zur 3. Liga wäre unproblematisch. Ein Beweis für die harte Arbeit der vergangenen Jahre an der Hafenstraße.

 

Vielen Dank für Deine Mühe, @maddin.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Scheint alles Ewigkeiten her zu sein.

Trotzdem meine Frage, die Du bitte nicht als Vorwurf verstehen darfst:  "Warum dafür ein neuer Thread"?

Finde, das hätte super in "Hafenstraße" gepasst. Nicht, dass es zu unübersichtlich wird.

Jetzt ist es eh egalo. Dann mal weiterhin viel Spaß beim Kopieren 😆

Zitat von Happo am 27. Dezember 2020, 17:55 Uhr

Vielen Dank für Deine Mühe, @maddin.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Scheint alles Ewigkeiten her zu sein.

Trotzdem meine Frage, die Du bitte nicht als Vorwurf verstehen darfst:  "Warum dafür ein neuer Thread"?

Hi Happman (@helmuthappo)
daran habe ich auch zuerst gedacht.

Dann dachte ich aber;
Warum dann überhaupt? Kann doch jeder selbst auf der RWE Seite lesen...
Auf der RWE-Page waren mir dann aber schon wieder zu viele andere Post's (Herzenswünsche, ...) dazwischen.
Irgendwann wird es dann auch weit hinten versteckt sein und somit nicht mehr so leicht zu finden...
Für eine spätere Chronologie eines irren Jahres, fand ich dann ein neues Thema, zum immer wieder mal nachlesen, besser.

Auch unsere Urenkel werden es so aber inne UnkaputtBar immer wieder finden und hintereinander lesen können.

Hoffen wir das der letzte Eintrag in 2021 mit der Überschrift beginnt...
"RWE krönt eine Saison ohne Niederlagen mit dem Aufstieg"

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Mai: Rekordmarke geknackt, überragende Unterstützung im Virtuellen Heimspiel
Dort, wo eigentlich Fußballer ihre letzten Gedanken sammeln, bevor sie den Rasen betreten, fand am Aachener Tivoli Anfang Mai das Traditionsduell zwischen RWE und den Kaiserstädtern auf der Konsole statt. 11.543 virtuelle Tickets sicherten sich die Fans der beiden Lager insgesamt für das Virtuelle Traditionsduell. Am Ende stand ein knapper Sieg der Aachener in einem mit Augenzwinkern gemeinten „Kopf-an-Kopf-Duell“ zwischen den Vorständen Marcus Uhlig und Martin vom Hofe zu Buche. Apropos Virtuell: Im Mai sollte nach zwei Monaten das Virtuelle Heimspiel ein Ende finden. Ein weiterer Beweis, wie solidarisch die RWE-Familie miteinander ist: 25.787 virtuelle Tickets, Bratwürste und Bier sicherten sich die Fans und minimierten so den finanziellen Schaden durch die Pandemie. Auch zahlreiche Dauerkarteninhaber verzichteten auf die Rückerstattung ihres Dauerkartengelds. Eine enorme Hilfe!

Juni: Sondertrikot, ein neuer Mann an der Seitenlinie und ein exzellenter Torjäger fürs Feld
Gegen Ende Mai richtete Rot-Weiss Essen den Blick in die neue Saison. Den Antrag auf die sportliche Liga-Entscheidung der Saison 2019/2020 abgelehnt, verpflichtete RWE Regionalliga-Torschützenkönig Simon Engelmann. Vom SV Rödinghausen an die Hafenstraße gewechselt, sollte der Angreifer für Fans noch Grund zahlreicher emotionaler Freudenausbrüche werden. Stichwort Grund: Der Routinier in der rot-weissen Verteidigung verlängerte im Juni seinen Vertrag. Im selben Monat unterschrieb Schlussmann Daniel Davari sein Arbeitspapier an der Hafenstraße.

Und auch neben dem Feld gab es eine personelle Veränderung: Nach sieben Jahren beim Drittligisten SV Meppen lotste die Führungsetage von Rot-Weiss Essen den erfahrenen Fußballlehrer Christian Neidhart für die bevorstehende Spielzeit an die Hafenstraße. Der 51-jährige Trainer entpuppte sich mit seiner gleichermaßen offenen wie ehrgeizigen Art als eine ausgezeichnete Wahl!

Eingeschlagen hat in diesem Jahr jedoch nicht allein neues Personal. Zum 100. Geburtstag der Hafenstraße als Spielstätte des rot-weissen Traditionsvereins brachte RWE Mitte Juni ein Sondertrikot auf den Markt. Binnen weniger Minuten waren die ersten 600 Stück der corona-bedingt zweigeteilten Fuhre bereits vergriffen. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage reagierte der Verein und erweiterte das Kontingent des ursprünglich auf 1.920 Exemplare limitierten Dresses. Weltmeister Helmut Rahn, Penny Islacker, „Kopfballungeheuer“ Horst Hrubesch und Edel-Fans, wie Schreck vom Niederrhein Lothar Dohr oder Trainingskiebitz Günther Barchfeld – mit solchen Vereinsikonen gespickt wollte sich kaum ein Rot-Weisser das feine Stück Stoff entgehen lassen.

Doch damit nicht genug: Auch die Vereinsmitglieder-Zahlen schnellten in die Höhe, sodass noch im Juni an der Hafenstraße die 6.000 Mitglieder erreicht wurden.. Ein Gönner unterstützte RWE auf dem Weg: Er stellte eine Lebenslange Mitgliedschaft für die rot-weisse Fan-Familie zur Verfügung.

Sportlich ruhte bisweilen noch der Ball an der Hafenstraße. Das sollte sich in den kommenden Monaten allerdings ändern

 

Juli: Rahmen steht, Kader in der Zusammenstellung
Zwar ruht bisweilen noch der Spielbetrieb, der Liga-Rahmen der bevorstehenden Spielzeit 2020/2021 ist zwei Monate vor Saisonstart aber bereits von Verbandseite abgesteckt: Mit insgesamt 42 Spieltagen steht den 22 Vereinen bis Anfang Juni 2021 eine ereignisreiche Serie bevor. Die vier Oberliga-Aufsteiger SV Straelen, FC Wegberg-Beeck, SC Wiedenbrück und Rot Weiss Ahlen stoßen dabei ebenso wie 3. Liga-Absteiger Preußen Münster zum letztjährigen Teilnehmerfeld hinzu.

Neben Neulingen waren aber auch lange Weggefährten Thema im Juli. Mittelfeld-Akteur Cedric Harenbrock verlängerte seinen Vertrag an der Hafenstraße ebenso wie Routinier und Fußballgott Marcel Platzek. Das Team vom neuen Chef-Trainer Christian Neidhart nahm langsam aber sicher Form an und kam am 16. Juli zum Trainingsauftakt an der Hafenstraße zusammen. Dem Auftakt folgten wenig später die ersten Testläufe. Gegen den VfB Bottrop gewann die rot-weisse Truppe (11:0) ebenso wie gegen den Stadtrivalen ETB Schwarz-Weiß (2:0). Einzig die schwere Knieverletzung von David Sauerland trübte den erfolgreichen Testspielauftakt. Doch eine bereits zum frühen Zeitpunkt gefestigte wie geschlossene RWE-Mannschaft war da, um den Verletzten auf- und dessen sportliches Missen abzufangen.

Ebenso zur Stelle waren die Fans für ihren Verein in weiterhin angespannten Zeiten. Mit dem engagierten Einsatz und Kauf von virtuellen-, sowie Helden-Tickets unterstützte die rot-weisse Anhängerschaft ihren Herzensklub nach allen Möglichkeiten. Besagte Helden-Tickets fanden in den Sommermonaten nun ihre ersten Abnehmer. Einrichtungen wie die Universitätsmedizin Essen oder die Textilwerkstatt der städtischen Jugendberufshilfe, die sich insbesondere zu Pandemie-Zeiten für das Wohl der Gesellschaft einsetzten, überreichte RWE im Namen seiner Fans  die Stadion-Gutscheine für die Hafenstraße.

Doch nicht bloß durch den Kauf virtueller Karten unterstützten die Fans ihren RWE über die Sommermonate hinweg. Auch die im Juli erschienene neue Sportartikel-Kollektion des rot-weissen Ausrüsters und Partners Jako lieferte Anreiz für Fans, den Verein über das Merchandise-Geschäft unter die Arme zu greifen.

 

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