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Jahresrückblick 2020

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August: Erstes Pflichtspiel inklusive Pokalgewinn
„Über Bielefeld nach Berlin“, so das Motto des Niederrheinpokal-Endspiels gegen den 1. FC Kleve.  Doch ein Schritt vor dem anderen. Der August startete mit einem Achtungserfolg der Rot-Weissen: Im fast schon traditionellen Testspiel besiegte RWE Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach-Haiger mit 2:1, gefolgt von einem 21:0-Sieg gegen Oberligisten TuS Ennepetal. Anfang August gab es für RWE jedoch auch die erste Absage aufgrund eines Corona-Falls: Vor dem Testspiel gegen Offenbach hatte sich jemand im Vereinsumfeld der Kickers infiziert.

Am 10. August vermeldete RWE dann, kurz vor dem Sommertrainingslager, gleich einen Transfer-Doppelschlag: Erst Sandro Plechaty, der zuvor bereits bei den Rot-Weissen im Probetraining sein Können bewies, dann Felix Backszat. Mit den Neuzugängen im Gepäck ging es anschließend für vier Tage in den niedersächsischen Ort Herzlake, um sich weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die anstehende Spielzeit intensiv vorbereiten zu können.

Nur eine Woche später sicherte sich RWE mit einem 2:0-Sieg über den TVD Velbert den Einzug ins Niederrheinpokalfinale. Pünktlich zum Endspiel an der heimischen Hafenstraße gegen Kleve sollte Simon Engelmann zeigen, wofür die Verantwortlichen von der Hafenstraße den Goalgetter geholt haben: Dreierpack der Nummer 11! Das Ticket für die 1. DFB-Pokalrunde war gezogen, der Gegner klar: Arminia Bielefeld.

Gleichzeitig startete Rot-Weiss Essen den Dauerkartenverkauf. Das diesjährige Saisonticket-Angebot musste dabei jedoch eine Herausforderung überwinden: die nach wie vor geltenden Zuschauerbegrenzungen – so war der RWE-DoppelPass und mit ihm der „Hafenstraße Live“-Livestream geboren.

 

September: Das Warten hatte ein Ende, an der Hafenstraße rollte der Ball wieder!
Die Liga startete in die neue Spielzeit. Mit dem SC Wiedenbrück empfing RWE am 5. Tag des Monats den ersten Gegner der Saison an der Hafenstraße – zur großen Enttäuschung aller Rot-Weissen und aufgrund der weiterhin angespannten Pandemielage jedoch vor lediglich 300 Zuschauern. Beim 1:1-Unentschieden präsentierte sich die RWE-Mannschaft dann auch erstmals im brandneuen Saisontrikot 2020/2021. Statt einem, kamen mit dem neuen Ausweichtrikot zudem gleich zwei Saisontrikots auf den Markt. Heim, Weiss und an Förderbänder des berühmten Essener Weltkulturerbe Zeche Zollverein erinnernd oder Ausweich, Schwarz in Mauer-Optik, RWE bietet all seinen Fans und Anhängern die rot-weisse Wahl.

Neben der grenzenlosen Unterstützung seiner Fans. Konnte sich die RWE-Familie auch auf ihre Partner verlassen. Essener Unternehmen Schulte Immobilien-Gruppe, sowie Sanitär- und Heizungsbau-Unternehmen Backhaus GmbH unterstützen den Verein von der Hafenstraße in dieser Saison mit Sponsoring auf dem Trikotrücken, sowie der Trikothose.

Nach Vorkaufsrecht für Dauerkarten-Besitzer aus der Saison 2019/2020 sowie für Vereinsmitglieder erfreute sich zudem das diesjährige saisonale Angebot, der RWE-DoppelPass großer Beliebtheit in der rot-weissen Anhängerschaft. Mit Saisonbeginn lag die Zahl der verkauften Exemplare bei beeindruckenden 5.000 Stück – ein weiterer Beweis für die Loyalität und die grenzenlose Unterstützung der RWE-Fans!

Per Live-Übertragung von der Hafenstraße schaffte Rot-Weiss Essen so allen DoppelPass-Besitzern die Möglichkeit, jedes RWE-Heimspiel live verfolgen zu können. Ein Projekt und Angebot, welches auf die Probe gestellt und sich im Laufe der Hinrunde für alle Rot-Weissen mehr als bezahlt machen sollte. Der unnötig verpasster Dreier gegen den SC Wiedenbrück zum Auftakt in die neue Spielzeit wurmte Spieler wie Verantwortliche. Es sollte nicht lange dabei bleiben.

Was gegen den Ligakonkurrenten aus Wiedenbrück nicht gelang, sollte gegen den Bundesligisten aus Bielefeld eine gute Woche später besser laufen. Einem langen Diagonal-Ball von Hahn auf Plechaty folgte dessen Ablage auf Simon Engelmann, der schloss kalt ab und schon war das entscheidende goldene Tor erzielt, RWE in der zweiten Pokalrunde angekommen!

Zurück im Ligabetrieb kämpfte unsere Truppe im direkten Duell mit dem Konkurrenten und ebenfalls Aufstiegsaspiranten der U23 aus Dortmund bis zuletzt und entführte in letzter Minute schließlich einen zufriedenstellenden Punkt aus der Nachbarstadt.

Oktober: 2. Runde im DFB-Pokal gesichert und Fan-Rückkehr
Mit dem genehmigten Hygienekonzept im Rücken wurde insgesamt 5.000 Zuschauern der Zutritt ins Stadion zur Partie gegen die Vertretung Fortuna Düsseldorfs erlaubt. Und diese sahen nicht bloß einen nach Rot Weiss Ahlen und dem SV Lippstadt weiteren Drei-Punkte-Gewinn ihrer Heimmannschaft, sondern ein Bilderbuch-Comeback von Cedric Harenbrock, der seine Einwechslung prompt mit dem entscheidenden Treffer zum 2:0 rechtfertigte. Die Teil-Rückkehr der RWE-Fans blieb ein überwältigendes und stimmungsvolles Erlebnis, jedoch auch einmalig. Steigende Infektionszahlen zwangen die verantwortlichen Behörden trotz umfangreichen Lobes für das intensiv ausgearbeitete Hygienekonzept des Vereins, den Zugang zur Hafenstraße erneut einzuschränken.

Auf dem Platz blieb alles beim Alten und unsere Mannschaft ungeschlagen. Nach einem Punktgewinn beim Konkurrenten Fortuna Köln samt Premiere für RWE-Neuzugang Isaiah Young von Werder Bremen, bekam es die Neidhart-Elf zuhause mit dem ehemaligen Drittligisten Preußen Münster zu tun. Vor erneut bescheidenen 300 Zuschauern holte RWE den nächsten Dreier. „Es ist wichtig, die Mannschaften, die oben dran sind, auf Distanz zu halten“, sagte Neidhart im Anschluss. Er sollte Recht behalten.

Wie präsent die Pandemiesorgen und die damit verbundenen Unsicherheiten über das Fortlaufen des Spielbetriebs waren, zeigte sich mit dem Ausfall der Auswärtspartie bei Borussia Mönchengladbach. Wegen eines Corona-Falls beim Gegner musste das Spiel kurzfristig verschoben werden.

Unsere Mannschaft brachten Spielausfälle wie dieser jedoch keineswegs aus dem Tritt. Die Punktejagd wurde sowohl gegen die U23 des FC Schalke per Last-Minute-Treffer durch Daniel Heber zum 1:1, wie auch beim dominanten 3:0-Heimerfolg im Derby gegen RWO fortgesetzt. Neben Ligabetrieb und DFB-Pokal, stand außerdem die 1. Runde im Niederrheinpokal 2020/2021 auf dem Plan. Unter anderem mit Felix Weber, RWE-Neuzugang von 1860 München, schlug man den SV Wermelskirchen souverän mit 5:0.

Doch auch abseits des Platzes gab es für Rot-Weisse Grund zur Freude. Die brandneue Hafenstreetwear-Kollektion fand ihren Weg in die Fanshops. Nichts mitgekriegt? Hier Nachholen!

Sportlich sah es Ende Oktober ähnlich rosig aus. 22 Punkte nach 10 Spielen. Der Saisonstart war geglückt.

November: 16 Punkte und 17 Hütten
Die letzten Monate des Jahres starteten an der Hafenstraße mit einer gleichermaßen bedeutsamen wie positiven Nachricht: In enger Abstimmung mit Vereinen, Politik und Landessportbund hat der für den Ligabetrieb zuständige Westdeutsche Fußballverband (WDFV) die Fortführung der Regionalliga-West Saison 2020/2021 beschlossen. Steigende Infektionszahlen und notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus hatten eine Neubewertung der Lage herbeigefordert. Der Partie gegen den amtierenden Liga-Meister SV Rödinghausen stand nichts mehr im Wege und dennoch gab es einen Rückschlag zu verkraften.

Obgleich der Ball am Abend des 4. Novembers im Stadion Essen rollen durfte, Zuschauer konnten an der Hafenstraße von dieser Begegnung an nicht mehr zugelassen werden. Verschärfte wie notwendige Corona-Beschränkungen verhindern den Stadionbesuch seither. Kein Grund für Fans und Anhänger die Unterstützung in den eigenen vier Wänden zurückzufahren.

Mit dem RWE-Livestream von der Hafenstraße fieberten Tausende Rot-Weisse von Woche zu Woche bei den Heimspielen ihrer Mannschaft mit und sahen in ebenso regelmäßigen Abständen dem Team von Christian Neidhart beim Siegen zu, wie sich das Punktekonto ihre Truppe immer weiter füllte. Rödinghausen, Bergisch Gladbach, Mönchengladbach, Homberg, Wuppertal und Aachen: Von insgesamt sechs Novemberspielen, gewann unser RWE fünf und spielte ein Mal Unentschieden. Das macht aufaddiert 16 Punkte bei einem Torverhältnis von 17:2! Allein den Rivalen aus Wuppertal schrubbte unsere Elf mit 6:1 vom Platz inklusive Viererpack von Torjäger Engelmann.

Während das zuvor ausgefallene Spiel bei der Gladbacher U23 erfolgreich nachgeholt werden konnte, verhinderte eine weitere Corona-Infektion im mannschaftkreis des SV Straelen das planmäßige Aufeinandertreffen Mitte November. Zusammen mit einer kurzeitigen wie auch harmlos verlaufender Infektion bei RWE-Schlussmann Daniel Davari blieb es der einzige Zwischenfall in Zusammenhang mit dem Virus.

Der gewissenhafte wie konsequente Umgang mit dem stets präsenten Infektionsgeschehen samt strenger Hygienemaßnahmen und regelmäßigen Testreihen im Mannschafts- wie Vereinsumfeld von Rot-Weiss Essen hielt das Virus zum allergrößten Teil auf Abstand zur Hafenstraße.

Hinter den Kulissen kündigte sich derweil Veränderung an. Enrico Schleinitz, langjähriger Leiter des über Jahre erfolgreich geführten Nachwuchsleistungszentrums an der Seumannstraße kündigte an, zukünftig kürzer treten zu wollen.

Ähnlich stark wie die Mannschaft auf dem Feld lieferte „Sandy“ Sandgathe abseits auf seiner Herzenswünsche-Tour 2020 ab! Für die rot-weisse Sozialinitiative der Essener Chancen spielte Sandy als deren Botschafter unfassbare 18.133,97 Euro für Essener Kinder ein. Im Rahmen der Herzenswünsche-Tour unterstützte RWE gemeinsam mit der rot-weissen Sozialinitiative Essener Chancen, Fans und Partnern auch in diesem Jahr bedürftige Kinder zu Weihnachten. Diese Gelegenheit ließ sich auch die Mannschaft nicht entgehen und kaufte ebenfalls eigenhändig Geschenke für den Nachwuchs.

Dezember: Wer ist der Schreck vom Niederrhein? Arminia, Fortuna...? NUR DER RWE!
Mit der Adventszeit bog auch RWE langsam aber sicher auf die Zielgerade der Hinrunde ein. Eine Zielgerade nicht erfolgreicher nicht hätte sein können. Die verbliebenen drei Heimspiele in der Liga gegen die U21 vom 1. FC Köln, die Nachholpartie gegen den SV Straelen, sowie last but not least gegen den SC Wegberg-Beeck entschied unsere Truppe ebenso allesamt für sich wie das letzte Auswärtsspiel des Jahres bei den Sportfreunden Lotte – einen Dreier den es seit 12 Jahren nicht mehr gegeben hat. RWE verabschiedet sich ohne Saisonniederlage aus der Liga-Hinrunde.


Nach dem Sieg gegen den Bundesligisten rief in der 2. Runde nun Fortuna Düsseldorf zum Original-Niederrheinduell in der 2. Runde. Mit dem 23. Dezember war die Partie nur einen Tag vor Heiligabend angesetzt und bot unseren Rot-Weissen die Gelegenheit zur Veredelung einer herausragenden Hinrunde. Und es gab das erwünschte vorzeitige Weihnachtsgeschenk! In einem packenden Pokal-Fight setzte sich unser RWE verdient am Ende mit 3:2 durch und steht nun im Achtelfinale des DFB-Pokals. Gegen wen es unsere Mannschaft dann aufzunehmen hat, erfahren wir am Sonntag (03.01.2021) ab 17.30 Uhr in der ARD-Sportschau.

Allerdings schon jetzt, nach einem herausforderndem Jahr 2020 dürfte klar sein, was die RWE-Familie auseinanderbringen kann: Nichts!

NUR DER RWE!

Oder kurz...

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