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Was ich noch loswerden möchte

Vorhin gelesen:

Das Strafverfahren gegen Franz Beckenbauer im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 ist von der Schweizer Bundesanwaltschaft von dem gegen die weiteren Beschuldigten abgetrennt worden. 

Vorweg, ich glaube schon, dass Herr Beckenbauer nicht gesund ist - seine Krankheitsgeschichte hat es in sich - , ob das aber eine Abtrennung rechtfertigt, bezweifel ich schon. Zeitspiel wird im Fußball mit einer Gelben Karte bestraft, im Wiederholungsfall droht Gelb-Rot.

Man verschleppt das Verfahren (nicht nur dieses), bis die Akten wegen Verjährung geschlossen werden müssen.

Als Bub, würde Beckenbauer sagen, war er zu krank, um seinen Wehrdienst ableisten zu können.

Okay, man kann sagen, überall wird geschmiert, ist halt so. Nur, wenn man keine Schmiermittel hat, steht man blöd da und muss am Ende sitzen.

 

 

 

Eigentlich schade das du das Thema Thekengespräche aufgibst aber du wirst schon recht haben, die meisten kennen und verbinden Dich mit dem geilsten Club der Welt.

In der Politik geht es immer mehr drunter und drüber.
Zu viele verschiedene Meinungen. Keiner hört mehr die Argumente des Anderen, geschweige denn, lässt er sich darauf auch gedanklich ein...
Die Gesellschaft ist gespaltener den je. Wo soll das nur hinführen?

Gut das wir noch unseren RWE haben. Da ist auch nicht immer alles schön, aber nach einem Sieg sind wir uns alle einig...
Rot-Weiss Essen ist der geilste Club der Welt !!!

Bis Sonntag und NUR DER RWE
Maddin

 

Hi Mad, wenn, dann hätte ich RWE hier ganz weg lassen sollen. Das wäre ein wirklicher Neuanfang gewesen. Wie bei RWE 😉

Immerhin eignet sich dieses Forum dazu, gesellschaftliche Dinge, kleine und große Politik, Schlagzeilen usw., zu thematisieren. Oder über Musik zu schreiben Witze zu veröffentlichen. Das Angebot ist riesig.

Doch traut sich wer überhaupt noch, seine Meinung öffentlich zu vertreten?  Anonym ist das kein Problem.

Was Politische Diskussionen angeht,  so sind diese heutzutage kaum noch möglich. Grauzonen, Zwischentöne? Gibt es nicht. Schublade auf, rein damit und aus ist das Gespräch.

Wobei das hier bisher ohne nennenswerte Zwischenfälle ablief und abläuft, auch wenn ein oder zwei Mitleser das anders sahen.

Bis denne, hoffentlich auch in diesem Kino

 

 

@Ex-Präsi

Deine Entscheidung, die "Thekengespräche" einzustellen, ist aufgrund der von Dir beschriebenen Entwicklung auf dieser Page nachvollziehbar.

Allerdings läuft diese Entscheidung ja völlig dem zuwider, was Du mit diesem Blog erreichen bzw. Dir selbst ermöglichen wolltest; nämlich nach Herzenslust Deinem Hobby "Schreiben" nachzugehen.

Auch wenn man wie ich (ich hab Dir das schon mal persönlich gesagt, deswegen kann ich es hier auch jetzt schreiben), mit den Thekengesprächen nicht unbedingt viel anfangen konnte , waren diese Gespräche doch genau das, wofür Du die Page überhaupt ins Netz gestellt hast.

Wenn ich Dich seinerzeit recht verstanden habe, sollte Sinn und Zweck der "Unkaputt-Bar" doch sein, diese fiktive Bar und ihre fiktiven Besucher durch von Dir erdachte Erlebnisse und Diskussionen mit Leben zu füllen.

Dieser Möglichkeit beraubst Du Dich jetzt selber....soll jetzt keine Kritik sein...nur ne Feststellung.

Jetzt hast Du im Prinzip wieder das, was Du auch zu Anfang der UU-Zeiten hattest; eine Homepage, auf der es sich ausschließlich um RWE dreht.

Das ist natürlich einerseits ne tolle Sache, aber ich stell mir andererseits so die Frage, inwieweit das mit Deinen ursprünglichen Vorstellungen übereinstimmt.

Die Idee mit dem Buch finde ich daher umso besser...ich würde es bestimmt kaufen.

Na ja, wir werden sehen.

Jetzt geh ich erstmal zum Stammtisch. Kollege (Gelsenkirchener) geht in Pension und gibt seinen Ausstand...den Meineider werd ich bluten lassen. 🙂

Wegen der Kartenübergabe am Sonntag werd ich Dich mal antexten.

 

Nur der RWE

 

Manni

 

Sir, Du hast alles richtig erkannt und niedergeschrieben.

Ja, ursprünglich war das meine Motivation, überhaupt nochmals einen Internetzauftritt hinzulegen. 😉 
Selbstverständlich könnte ich auch weiterhin Thekengespräche veröffentlichen. Nur will die kaum jemand wirklich lesen. Jedenfalls nicht die Fans von RWE. Überwiegend betrachtet. Ohne Bewertung.

Um ein anderes Publikum zu erreichen, müsste ich mich weitaus intensiver in diversen Sozialen Medien und Gruppen usw engagieren und rumtreiben. Darauf habe ich aber Null-Bock.

Mir hat es schon gerreicht, wie es bei den sogenanten RWE-Bloggern bei Fratzenbuch ablief. Von denen hat keiner Notiz von mir genommen. Ein geschlossener Kreis?  Uwe Strootmann mal ausgenommen. Anbiedern und Pfötchen hochhalten, ist aber nicht mein Ding.

Ich beende das Kapitel ohne jeglichen Groll. War ein Versuch wert. Demnächst gehe ich halt einen anderen Weg.
Über RWE gibts diese Saison unabhängig davon, garantiert ne Menge zu berichten. Zudem könnte ich das Thema Rot-Weiss ein wenig weiter fassen, indem ich einfach wieder eine "Westkurve" veröffentliche, nur halt nicht mehr für die Zeitung.

Arme Socke, jetzt musst Du nach GE. Wertsachen bitte zu Hause lassen.

Sonst kannste das Ticket für Homberg nicht bezahlen. Aber Dir erlass ich sämtliche Schulden. Ehrensache!

 

 

 

Ich kann verstehen, daß die Thekengespräche beendet werden. Da gibt es auch nichts zu erklären, und den meisten wird wohl auch nichts fehlen.

Zu denken gibt mir:

Zitat von Happo am 2. August 2019, 13:34 Uhr

Doch traut sich wer überhaupt noch, seine Meinung öffentlich zu vertreten?  Anonym ist das kein Problem.

Was Politische Diskussionen angeht,  so sind diese heutzutage kaum noch möglich. Grauzonen, Zwischentöne? Gibt es nicht. Schublade auf, rein damit und aus ist das Gespräch.

Wenn sich keiner mehr traut seine Meinung zu sagen haben wir ein großes Problem. Wenn Klartext durch lauwarme Phrasen ala Facebook ersetzt wird, braucht man auch nicht zu diskutieren und schon gar kein Forum. Konsumieren ist einfacher als Stellung zu beziehen.

Sollte es aber inzwischen so weit gekommen sein, daß man sich zu ganz normalen Themen nicht mehr äußert, weil man befürchten muß das das persönliche Profil in irgendwelchen Datenbanken einen negativen Eintrag bekommt, dann ist das schon ein weitaus größeres Problem. Vermutlich ist dieser Punkt erreicht worden, Mit allen Konsequenzen.

Persönlich bin ich nicht an Phrasen interessiert, nicht an Andeutungen und es ist nicht mein oberstes Ziel bloß nicht angreifbar zu werden. Wenn ich eine Meinung habe, dann vertrete ich sie. Und zwar deutlich. Und wenn ich dazu Jemanden persönlich ansprechen muß, dann tue ich das. Man kann nicht Kritik üben und Personen außen vor lassen.

Foren über RWE gibt es genug. Sie interessieren mich nicht mehr. Es ist eine niemals endende Wiederholung der immer gleichen Phrasen.

Nicht so wirklich interessiert bin ich an einem Forum, in dem man von Sonntag bis Dienstag schreibt, wie toll es war , daß man sich am Wochenende gesehen hat, und von Mittwoch bis Samstag, wies sehr man sich darauf freut, sich schon bald mal wieder zu sehen.

@Happo, vielen Dank, daß Du einen anderen Weg gehen wolltest. Ich habe versucht, diesen Weg zu unterstützen. Nicht nur Dir zuliebe, sondern weil mich einige Themen wirklich interessiert haben. Interessiert hätten mich auch die Meinungen von anderen Usern.

Danke für Deine Mühe.

 

Welcome back, Stefan.

Nur zur Klarstellung: Das Forum bleibt wie gehabt. Du kannst, solltest sogar Deine Meinung wie gewohnt hier posten. Natürlich nur, wenn Du Bock drauf hast. Ich schreibe lediglich keine Storys mehr.

Mir liegt es fern, irgendjemanden vorzuschreiben, was und in welcher Form er das tun will.  Auch über welche Themen.

Ich kann zudem nicht erwarten, dass die Beiträge Reaktionen hervorrufen. Wenn ich was loswerden will und ich es für passend halte, hier zu veröffentlichen, werde ich es tun. Mal locker, mal ernst, mal kurz, mal ausführlicher.

Das gestehe ich natürlich JEDEM User zu.  Keine Frage.

Wer Bock hat, schreibt, wer nicht, lässt es halt.

In diesem Sinne, et kommt, wie et kommt.

 

 

 

 

Moin Miteinander,

Clemens Tönnies ist derzeit in aller Munde. Eigentlich liebt der tierliebende Großwildjäger die Öffentlichkeit. Diesmal würde er sich wohl liebend gerne klitzeklein und unsichtbar machen.

Die Wirkung seiner Aussagen über Afrika hat er sich garantiert anders vorgestellt. Ob er sie anders gemeint hat, darüber kann Jede(r) sein eigenes Urteil fällen. Spontan geäußert dürften sie sicherlich nicht rausgeplaudert worden sein.

Mir persönlich ist es schnuppe, wie dieverse Ethikräte und Gremien entscheiden werden, aus dieser Nummer kommt der Wurstfabrikant nicht mehr raus. Auch wenn ihm noch so viele Freunde und Promis den Rücken stärken werden.

Hier mal ein Link über die unsägliche Veranstaltung "Tag des Handwerks" . Da ist keine Rede oder auch nur ein kleiner Hinweis auf seine Afrika-Äußerungen zu finden. Im Gegenteil.

Schlimm, fast schon angewidert bin ich von den Reaktionen der Anwesenden, allen voran, dem Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker. Wenns ums Geld geht, ist Schweigen Gold.

Im Sportteil der heutigen NRZ geht es um Themen wie Tönnies (einschließlich Kommentar), rassistische Äußerungen von BVB TV Sprecher-Duo Dickel/Owomoyela.

Owomoyela und Dickel hatten das Testspiel des BVB gegen Udinese Calcio (4:1) am 27. Juli kommentiert. Mehrfach fiel der Begriff "Itaker", der 57-jährige Dickel, zwischen 1986 und 1990 für Dortmund aktiv, fügte an: "Itaker ist ja auch keine Beleidigung". Ex-Nationalspieler Owomoyela, der von 2008 bis 2013 für den BVB gespielt hatte, imitierte zudem den Tonfall von Adolf Hitler.

 

Sport und Politik muss man trennen. So hieß es immer, das wurde gebetsmühlenartig betont.

Das kannste getrost vergessen, weil es auch vorher nicht stimmte.

 

Mein lieber Freund Happo, du sprichst mir sowas von aus der Seele, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Wenn es um die Größen der Menschheit geht, stehen sie alle zueinander, egal ob Bischof, oder wer auch immer. Da bekommt der Spruch, das die eine Krähe, der anderen kein Auge auskratzt, mal. wieder eine ganz andere Bedeutung. Das sich da, dann auch noch der Stadionsprecher von den Gelb Schwarzen und einem ehemaligen Nationalspieler, in diese Kategorie einreihen, das passt wie die Faust aufs Auge. Ich habe das Gefühl, das die Leute, aus der Vergangenheit einfach nichts gelernt haben.

Ja Harry, das erste Urteil ist gesprochen:
Tönnies lässt drei Monate sein Amt ruhen.

Keine Überraschung. Die Empörung wird sich legen, die Stimmung sich drehen.

Ich will mich nicht als Moralist aufspielen. Dazu besitze ich selbst reichlich Angriffspunkte.

Was mir aber üblest aufstößt, ist die Verarsche - in diesem Fall durch den Ethikrat der Schalker.

Der ist u.a. mit einem gewissen Prof. Dr. Klaus Bernsmann besetzt. Jahrelang Rechtsbeistand für C.Tönnies. Er ist also völlig objektiv.

Ein Blick zurück reicht, um zu kapieren, wie das Spiel funktioniert:

Hier ein Auszug aus der Fan-Zeitung "Schalker Unser":

„Wir sind zu fünft und das ist nur ein Richter“

(rk/bb/axt) Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 gab es einen eigenartigen Auftritt des Ehrenrats-Mitglieds Prof. Klaus Bernsmann. Der Ehrenrat, das vereinsinterne Schiedsgericht des FC Schalke 04, hatte zuvor die nächste Niederlage vor Gericht einstecken müssen. Schon wieder hatte das Landgericht Essen die unrechtmäßige Suspendierung eines Mitglieds des Aufsichtsrats durch den Ehrenrat einkassiert.

Wir erinnern uns an die letztjährige Schalker Mitgliederversammlung: Bereits im Vorfeld hatte es kontrovers geführte Debatten um Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies gegeben.

Im Aufsichtsratsgremium hatte Dr. Andreas Horn dem Vorsitzenden Tönnies ein Gespräch angeboten, nachdem dieser dazu aufgefordert hatte, ihm eine „goldene Brücke“ zu bauen und ihm damit einen geordneten Rückzug zu ermöglichen. Tönnies wertete dies als Affront, auf der Mitgliederversammlung schlug er Horns Hand aus und er ließ in der Folge ein Ehrenratsverfahren gegen Andreas Horn einleiten.

Der Ehrenrat ermittelte sodann gegen Dr. Horn und suspendierte ihn Ende Februar für zwölf Monate. Dr. Horn klagte gegen seine Suspendierung und am 8. Mai fand dazu die Gerichtsverhandlung am Landgericht Essen statt. Aufgedeckt wurden dabei verschiedene Verfahrensfehler des Schalker Ehrenrats.

Die Verhandlung

Zunächst wurde Dr. Horn vom Ehrenrat vorgeworfen, Absprachen mit dem Wahlausschuss getroffen zu haben. Dieser Vorwurf konnte bereits im Sommer 2016 vollständig entkräftet werden.

Nach weiteren neun Monaten hat der Ehrenrat den Suspendierungsbeschluss an Dr. Horn übergeben, der Vorwurf hieß nun allerdings „Täuschung“ oder „versuchte Täuschung“ des Herrn Tönnies. Die Änderung des ursprünglichen Vorwurfs ist Dr. Horn indes nie mitgeteilt worden.

Damit hatte der Ehrenrat ein Urteil gesprochen, ohne dass man Dr. Horn ordnungsgemäß rechtliches Gehör gewährte. In anderen Worten: Der Ehrenrat verletzte die Grundregeln eines fairen Verfahrens, befand das Gericht.

Auch ein vereinsschädigendes, rechtswidriges oder satzungswidriges Verhalten vermochte der Richter nicht zu erkennen. Insoweit sei der Ehrenrat über das hinausgegangen, was ihm die Satzung gestatte.

Es liege ersichtlich auch kein grob unsportliches Verhalten vor. Die Vorwürfe hätten nicht das Geringste mit „Sportlichkeit“ zu tun, so die Ausführungen.

Weiter erklärte der Richter, dass die ausgesprochene Sanktion unangemessen gewesen sei. Die Suspendierung für zwölf Monate komme einer Amtsenthebung gleich, weil sie fast die gesamte restliche Amtsdauer des Klägers umfasse.

Wie ich zu den Blauen stehe, weiß jede(r), der mich kennt.

Der Vorgang ist aber nicht Vereinsspezifisch. Ähnliche Abläufe und Vorgänge gibt es reihenweise, überall, natürlich nicht nur beim Fußball.

"Gerne" kann ich in Abständen immer mal ein Beispiel in diesem Thread einstreuen.

Man liest sich.

 

 

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