Gib Homberg (k)eine Chance

Jetzt, wo die Coronaeinschränkungen nach und nach zurückgefahren werden, jetzt spürt jeder RWE-Fan, was er all die letzten Monate versäumt hat, was das für ein geiles Gefühl ist, wenn Rot-Weiss im Stadion Essen aufläuft, bei Flutlicht, mit einem unbändigen Siegeswillen ausgestattet, vom Anpfiff an dem Gegner zu verstehen gibt: Heute ist für Euch nix drin!

Außer ein paar Gegentore.

Mit 3:0 „fertigten“ die Roten die selbsternannten Amateure aus Homberg ab. Dabei waren sie noch gnädig. Der VFB wehrte sich nach Leibeskräften, kämpfte bis zum Umfallen, hart, meist fair, waren am Ende trotzdem fast chancenlos.
Eine einzige gefährliche Szene vor dem Essener Kasten – Talarski traf in Minute 57 den Außenpfosten –  ansonsten dominierte der Gastgeber eindeutig das Geschehen auf dem Rasen.

Auf den Rängen naturgemäß sowieso.

9000 Zuschauer sorgten zeitweise für Gänsepelle. Es war ein Wechselspiel zwischen Mannschaft und Fans. Immer wenn die Neidhart-Schützlinge es etwas ruhiger angingen, wurde es an der Hafenstraße laut.

Als Liebhaber von technischen Kabinettstücken, kam ich voll auf meine Kosten. Alleine der Treffer von Luca Dürholtz war das Eintrittsgeld wert. Ein Lupfer vom Feinsten.

Das Hackentor von Shooting-Star Rios-Alonso war keinen Deut schlechter.

Zeitweise lief die Kugel wie an der Schnur gezogen.

Erolind Krasniqi (82.) machte den Sack endgültig zu.

Mit einem Sieg hatte nicht nur ich vor Spielbeginn gerechnet, die Frage war lediglich, wie hoch und wie er zustande kommt. Für die Ergebnisfetischisten besteht sicher Redebedarf. Ja, ein, zwei Tore mehr waren möglich, doch ich werd nen Teufel tun, nur ansatzweise negative Kritik zu äußern.

Man darf nicht vergessen, es war eine Begegnung in Liga Vier. Wenn Rot-Weiss auf diesem Level seine Spiele weiter so durchzieht, dann muss der Aufstieg herausspringen.

Bin fest davon überzeugt, auch Regler Simon wird bald wieder treffen. Irgendwann bleibt die Fahne der Assistenten an den Außenlinien unten und der Schiri zeigt auf den Punkt im Mittelkreis. Gleiches gilt für Janjic.

Qualität setzt sich am Ende durch. Die Saison ist noch jung und vor allen Dingen die Jüngsten (Alonso, Krasniqi) bereiten mir Freude beim Zuschauen.

Münster ist kein Endspiel, aber RWE wird eine Duftmarke hinterlassen und die Preußen mit der Nase rümpfen.

Schon vor Spielbeginn schaute ich nur in freudige Gesichter. Kein Wunder, die letzten Preise aus den Aktionen „Etwas ist besser als nichts“ sowie der „Dauerkartenwette light“  wurden den Gewinnern übergeben.

Dr. Thomas Stauder überreicht CD die wertvolle Kühlbox samt 5 Liter Fässchen
Super Driver und Blumenstecker Gewinner Michael Wiegmann
Alibaba und Michaela haben gut Lachen

Übrigens, Dr. Thomas Stauder spendierte auch die Getränke. Geld wollte er partout nicht annehmen. Top Mann, aber das wissen die RWE-Fans.

Danke für einen wunderschönen Tag, ganz im Zeichen von Rot und Weiß.

Legende

Geschrieben von Happo

Auf einen Psyhopathen mehr oder weniger, kommt es nicht an.

Doppel-Aktionsdoku

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