Tierisch bekloppt

…das geht auf keine Kuhhaut

Boooar, was gingen mir meine lieben Stammgäste gestern tierisch auf den Kängurubeutel.

Ernsthafte Gespräche führen? Vergesst es. Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr. Da wird doch der Hund inne Pfanne verrückt, sach ich euch.

Beispiel gefällig?

„Wat gehst Du denn so krumm?“, will Buffy von Gigolo wissen.

„Ich hab´ tierische Kreuzschmerzen“, stöhnt Gigolo.
„Upps, haben die Damen Dir etwa wieder einen Bären aufgebunden?!“, prustet Salander.

„Nee, ich musste zwei dicke Eulen nach Athen tragen“, giftet Gigolo zurück.

„Ich schlag lieber zwei Fliegen mit einer Klappe“, witzelt Gauda und deutet einen Schwinger in Richtung Buffy und Salander an.

„Hoho, guck mal Buffy, da steppt der Bär“. Salander schüttelt den Kopf. „Der Holländer bewegt sich wie ein Elefant im Porzellanladen“.

Buffy und Salander geben sich Fünf.

„Wo ist eigentlich Dein Pferdeschwänzchen geblieben, Anarcho?“

Gauda deutet auf den kurz geschorenen Hinterkopf seines Kumpels.

„Tippe, die haben dem Pferdeflüsterer gekündigt, weil er immer abschweift“. Gigolo grinst wie ein Breitmalfrosch in die Runde.

„Ich glaub mein Schwein pfeift, unser Liebeskasper. Den Spruch haste doch inne Mottenkiste gefunden“. Anarcho leert sein Glas schulmäßig auf Ex und rülpst ungebremst.

„Damit kannste ein Schweinegeld verdienen“. Gauda ist beeindruckt.

„Wag Dich“, droht Buffy, weil der Holländer bei solchen Schweinereien zu gerne voll mitmischt.

„Vergiss nicht, Du befindest Dich in der Höhle des Löwen!“.

So in der Art ging es pausenlos weiter. Das Niveau sank, der Alkoholpegel stieg.

„Wie soll ich heute nach Hause kommen? Die Eselsbrücke ist immer noch nicht freigegeben“.

Albernes Gelächter setzt ein.

„Die hatten doch alle zu viele Eselsohren in ihren Schulheften, die Becken …. äh, Brückenbauer“.

„Meinste etwa, die Jugend von heute weiß überhaupt, was Eselsohren sind?“, will Gigolo wissen. „Ist doch alles digitalisiert“.

„Da beißt die Maus keinen Faden ab“, meldet Buffy sich deutlich angeheitert zu Wort und nickt zustimmend.

„Guck mal, Gauda, in Deinem Glas ist der Wurm drin!“

„Buffy, der Zoo hat angerufen, die wollen Dich wieder haben“.

Da ich meine Schäfchen kenne, läute ich die letzte Runde ein.

„Für mich nichts mehr, Happo“, ruft Salander. „Morgen will ich zeitig aus den Federn sein. Ihr wisst schon, der frühe Vogel fängt den Wurm“.

Also gestern war irgendwie der Wurm drin. Naja, es gibt so Tage, da fühl ich mich wie eine Banane…. Nur von Affen umgeben.

Aber lieb sind sie doch.

Dauergast / 1 Kasten Stauder

Geschrieben von Happo

Auf einen Psyhopathen mehr oder weniger, kommt es nicht an.

Und jetzt Bielefeld – das gibbet doch nicht!

Thekengespräch mit Christian Neidhart